Was-will-ich.at Elisabeth Unterluggauer

Kommunikation & Konfliktklärung

Klar sagen, was ist. Hören, was gebraucht wird.

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – als Haltung, als Methode und als Übung. Für Schulen, für Teams und für Menschen in Gesundheits- und Pflegeberufen.

01 Grundlage

Mehr als eine Gesprächsmethode

Gewaltfreie Kommunikation ist zuerst eine Haltung: Wertschätzung, Respekt und die Bereitschaft, hinter Worten das Anliegen zu suchen. Die Methode mit ihren vier Schritten macht diese Haltung im Alltag anwendbar.

Gewaltfrei bedeutet nicht, immer freundlich oder nachgiebig zu sein. Es bedeutet, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und klar auszudrücken – und gleichzeitig anderen so zuzuhören, dass deren Bedürfnisse verständlich werden. So entstehen Verständnis und Verbindung, auch in schwierigen Situationen.

Die vier Schritte

  1. Beobachtung

    Beschreiben, was tatsächlich geschehen ist – ohne Bewertung, Deutung oder Verallgemeinerung.

  2. Gefühl

    Wahrnehmen und benennen, was das in mir auslöst, statt es dem anderen zuzuschreiben.

  3. Bedürfnis

    Erkennen, worum es mir im Kern geht: Sicherheit, Anerkennung, Ruhe, Verbindung, Klarheit.

  4. Bitte

    Eine konkrete, erfüllbare Bitte formulieren – eine Bitte, kein Ultimatum.

Haltung. Methode. Üben.

Marshall Rosenberg hat es sinngemäß so beschrieben: zuerst die Haltung, dann die Methode, und dann üben, üben, üben. Genau darauf lege ich in meinen Formaten den Schwerpunkt – mit Situationen aus dem Alltag der Teilnehmenden statt mit Lehrbuchbeispielen.

02 Persönlich

Warum mir die Gewaltfreie Kommunikation am Herzen liegt

Seit ich die Gewaltfreie Kommunikation kennengelernt habe, hat sich in meinen Beziehungen viel zum Guten entwickelt – zu anderen und zu mir selbst. Ich erlebe sie als konkreten, alltagstauglichen Weg zu einem friedlicheren Miteinander.

Viele Menschen haben Angst vor Konflikten und weichen ihnen aus: manche ziehen sich zurück, manche gehen nach außen. Mir ist es ein Anliegen zu vermitteln, dass ein Konflikt nichts Schlechtes ist. Er ist eine Gelegenheit zu klären: Was brauche ich? Was brauchst du? Wie lösen wir das so, dass es für beide gut ist?

Ein Schmetterling mit geöffneten Flügeln auf einer Distelblüte.

Alles, was Menschen tun, dient dem Versuch, sich Bedürfnisse zu erfüllen.

Marshall B. Rosenberg

Marshall B. Rosenberg

Der amerikanische Psychologe Marshall B. Rosenberg (1934–2015) entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation in den 1960er-Jahren. Sein Anliegen war es, Wege zu einem friedlichen und wertschätzenden Miteinander zu zeigen – zunächst in der Bürgerrechtsarbeit, später weltweit in Konfliktregionen.

Heute wird die Gewaltfreie Kommunikation in Familien, Schulen, Unternehmen, sozialen Einrichtungen und im Gesundheitswesen angewendet – überall dort, wo Menschen miteinander leben und arbeiten.

03 Formate

Formate, die zu Ihrem Alltag passen

Inhalte, Dauer und Übungsanteil stimme ich auf Zielgruppe, Auftrag und die konkreten Situationen ab. Möglich sind kurze Impulse ebenso wie längerfristige Prozesse.

Workshops & Seminare

Ein halber Tag bis mehrere Module, mit hohem Übungsanteil.

Vorträge & Elternabende

Einführung zum Kennenlernen, verständlich und ohne Fachjargon.

Übungsgruppen

Regelmäßiges Üben in kleiner Runde – in Präsenz oder online.

SCHILF & SCHÜLF

Schulinterne und schulübergreifende Fortbildungen für Kollegien.

Semesterprojekte

Über ein Semester begleitet, für Lehrpersonen, Eltern und Kinder oder Jugendliche.

Einzel- & Gruppentraining

Für einzelne Personen oder ganze Teams, auf konkrete Situationen bezogen.

04 Für wen

Vier Bereiche, in denen ich häufig arbeite

Schulen

Für Lehrpersonen, Schulleitungen, Eltern, Kinder und Jugendliche: SCHILF und SCHÜLF, Einführungsvorträge für Elternabende, Semesterprojekte, Kommunikation und Sozialkompetenz im Unterricht sowie Begleitung von Schulentwicklungsprozessen. Die Inhalte werden auf den Auftrag der Schule abgestimmt.

Gesundheit & Pflege

Bedürfnisorientierte Kommunikation unter Zeitdruck, Selbstfürsorge, schwierige Gespräche mit Angehörigen und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten in belastenden Situationen. Für Teams in Pflege, Betreuung und im Gesundheitswesen.

Teams & Gruppen

Gruppentraining zur Verbesserung von Gesprächskultur und Arbeitsklima, Klärung wiederkehrender Konflikte und eine gemeinsame Sprache für Feedback. Auch als Begleitung über mehrere Termine.

Mitarbeiter:innen-Gespräche

Damit diese konstruktiv bleiben und zu Weiterentwicklung und Verständnis beitragen.

05 Themen

Von der Haltung in den Alltag

Diese Themen kombiniere ich je nach Auftrag. Sie sind Bausteine, kein festes Curriculum.

  • Gewaltfreie Kommunikation: Haltung und die vier Schritte
  • Klarheit und Sicherheit für herausfordernde Gespräche
  • Empathisch zuhören und aufrichtig mitteilen
  • Umgang mit Kritik, Vorwürfen und Schuldzuweisungen
  • Wertschätzend Feedback geben
  • Modelle für konstruktive Konfliktlösung
  • Drama-Dreieck: Verantwortung übernehmen statt in Opfer-, Retter- oder Verfolgerrollen zu bleiben
  • Rückzug, Flucht und Angriff als Konfliktmuster erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Gespräche zwischen Eltern, Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern konstruktiv gestalten
06 Anfrage

Wie eine Anfrage für Gruppen abläuft

  1. Erstkontakt

    Sie schildern kurz Anlass, Zielgruppe und ungefähre Gruppengröße.

  2. Auftragsklärung

    In einem Telefonat oder Online-Gespräch klären wir Ziel, Umfang, Termine und Kosten.

  3. Zuschnitt

    Ich stelle das Format zusammen und schicke es Ihnen schriftlich zur Abstimmung.

  4. Durchführung

    Wir setzen es um – und schauen danach, ob und wie es weitergeht.

Kontakt

Was möchten Sie klären?

Schreiben Sie mir ein paar Zeilen. Wir schauen gemeinsam, welches Format zu Ihrem Anliegen passt – unverbindlich und ohne Vorbereitung.

Termin anfragen

oder direkt anrufen: +43 664 508 3585